Aufhebungsvertrag ablehnen — wann ist das sinnvoll?
Ein Aufhebungsvertrag vom Arbeitgeber kann zunächst verlockend wirken, doch oft ist Ablehnung die klügere Entscheidung. Rechtlich sind Sie nach § 623 BGB nicht verpflichtet, einem Aufhebungsvertrag zuzustimmen, selbst wenn der Arbeitgeber Druck ausübt. Besonders kritisch wird es bei der Sperrzeit nach § 159 SGB III, die Ihr Arbeitslosengeld für bis zu zwölf Wochen blockieren kann. Eine anwaltliche Prüfung deckt oft versteckte Nachteile auf und zeigt bessere Alternativen.
Vorsicht: Sperrzeit-Risiko! Ein Aufhebungsvertrag kann zu 12 Wochen Sperrzeit beim Arbeitslosengeld führen (§159 SGB III).
Unterschreiben Sie nie sofort. Lassen Sie den Vertrag vorher prüfen.
Wie hoch könnte Ihre Abfindung sein?
Unverbindliche Schätzung. Die tatsächliche Abfindung hängt von vielen Faktoren ab.
Aufhebungsvertrag prüfen lassen
Wir prüfen Ihren Aufhebungsvertrag kostenlos und geben Ihnen innerhalb von 24 Stunden eine Ersteinschätzung zu Abfindung, Sperrzeit und versteckten Klauseln.
Aufhebungsvertrag jetzt prüfen →★★★★★ 68 Bewertungen · Über 2.000 erfolgreiche Verfahren · Bundesweit
Was Sie wissen müssen
Die Ablehnung eines Aufhebungsvertrags ist besonders sinnvoll, wenn eine betriebsbedingte Kündigung droht, da Sie dann bessere Chancen auf eine höhere Abfindung und Vermeidung der Sperrzeit haben. Nach § 1a KSchG steht Ihnen bei betriebsbedingten Kündigungen eine Regelabfindung von 0,5 Monatsgehältern pro Beschäftigungsjahr zu. In der Praxis lassen sich oft deutlich höhere Abfindungen von 0,5 bis 1,5 Monatsgehältern verhandeln, wenn Sie den Aufhebungsvertrag ablehnen und auf eine ordentliche Kündigung bestehen. Besonders bei langjährigen Beschäftigungen oder wenn Kündigungsschutz besteht, sollten Sie nicht vorschnell einem Aufhebungsvertrag zustimmen. Lassen Sie sich niemals unter Zeitdruck setzen – es gibt keine gesetzliche Frist zur Annahme eines Aufhebungsvertrags. Eine fundierte rechtliche Bewertung Ihrer Position ist entscheidend für die optimale Strategie.
Lassen Sie sich niemals am selben Tag zur Unterschrift drängen, sondern fordern Sie ausdrücklich Bedenkzeit. Dokumentieren Sie alle Gespräche und Druckversuche des Arbeitgebers schriftlich, da dies später bei der Agentur für Arbeit wichtige Beweise für einen wichtigen Grund sein können. Prüfen Sie vor jeder Entscheidung, ob nicht eine betriebsbedingte Kündigung droht, die Ihnen bessere Konditionen verschaffen könnte.
In 3 einfachen Schritten Ihre Rechte sichern!
Vertrag einreichen
Laden Sie Ihren Aufhebungsvertrag über das Kontaktformular hoch. Wir prüfen ihn kostenlos und geben Ihnen innerhalb von 24 Stunden eine Ersteinschätzung.
Beratung erhalten
In einem persönlichen Gespräch besprechen wir die Risiken und Ihre Optionen: Nachverhandlung, Ablehnung oder optimierte Annahme.
Besser verhandeln
Wir verhandeln mit Ihrem Arbeitgeber bessere Konditionen: höhere Abfindung, Sperrzeit-Vermeidung, optimales Zeugnis.
Nicht vorschnell unterschreiben.
Lassen Sie den Aufhebungsvertrag prüfen, bevor Sie Ihre Rechte aufgeben.
Warum Sie unsere Kanzlei beauftragen sollten!
Wir sind auf Kündigungsschutz und Abfindung spezialisiert — mit über 20 Jahren Erfahrung und mehr als 2.000 erfolgreichen Verfahren.
Nachweisliche Erfolgsbilanz
Über 2.000 erfolgreiche Verfahren, 5,0 Sterne auf anwalt.de. Unsere Erfahrung ist Ihr Vorteil bei der Verhandlung.
Einfach & Transparent
Klare Kommunikation, keine versteckten Kosten. Sie wissen jederzeit, was passiert und was es kostet.
Einfacher Prozess: Sofort-Check
Vertrag hochladen, Ersteinschätzung in 24 Stunden erhalten. Alles digital, schnell und unkompliziert.
Fragen zum Aufhebungsvertrag
Alle Aufhebungsvertrag-Themen
Zurück zur Übersicht mit allen Informationen.
Wie hoch ist Ihre Abfindung?
Berechnung, Tabelle und Verhandlungstipps.
Jetzt kostenlose Erstberatung sichern
★★★★★ · 5,0 · 68 Bewertungen auf anwalt.de